Oppig-Grät

Ausgeschlafen. Das tat gut.

Frühstück steht auf dem Tisch. Frische Bäckerbrötchen duften verführerisch. Nebenbei planen wir unsere heutige Tagestour.

Im Nachbardorf soll es losgehen. Zum Startpunkt können wir zu Fuß gehen was uns besonders freut.

Der Oppig-Grät-Weg ist bereits kurz nach dem Start eine Herausforderung. Eine steile Treppe führt uns auf den Berg. Anstrengend. Oben angekommen lädt uns das erste Traumsofa zur kurzen Rast ein.

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Dann geht es so richtig los. Tucker hält prächtig mit uns Schritt. Oftmals ein paar Meter hinter uns, gelegentlich wenige Schritte vor uns.

Am Waldsaum sehen wir eine absolut witzige Bank. Ein Baum ist durch das Loch eines Mühlsteins gewachsen. Das sieht echt witzig aus.

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Dann stoßen wir auf ein Traumsofa das offensichtlich selten genutzt wird. In den Holzritzen wächst Moos.

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Es geht rauf und runter. Gefühlt geht es mehr rauf als runter. 🙂 Insgesamt bewältigen wir 426 Höhenmeter. In den Waden merke ich das auch. Es gibt jedoch so viele schöne Rastmöglichkeiten, das auch ungeübte Wanderer Spaß haben können.

Ein besonderes Highlight dieser schönen Wanderung ist die eigentliche Oppig-Grät.Das Tal ist bei dem aktuell trockenem Wetter sehr gut zu gehen. Nicht rutschig oder gefährlich. Einfach eine lohnende Herausforderung. Im Bach beobachten wir Feuersalamanderlarven. In jeder tiefen Stelle sind einige Tiere, was uns sehr erfreut. Aber auch die Flora ist ist sehr interessant. Winterschachtelhalm, Aronstab und Hirschzungenfarn lassen uns die Kamera begeistert zücken.

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Dieser Wanderweg ist der absolute Hammer. Mein Tipp im Hunsrück.

Über Veronika

Habt Ihr auch manchmal das Gefühl etwas Abstand zum Alltag zu brauchen? Mir hilft es zu wandern. Viel Equipment ist nicht nötig. Große Vorbereitungen müssen für die kleinen Touren nicht vorgenommen werden. Nach einer kurzen Suche des heutigen Rundweges wandere ich spontan mit Hund und Mann los.
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